Wer nach Polen zur Fußball-Europameisterschaft 2012 reisen will, muss zunächst einmal nicht viel beachten. Zur Einreise genügt ein Personalausweis, Kinder unter 16 Jahren können auch mit einem Kinderausweis einreisen. Eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung wird erst ab einer Dauer von 90 Tagen nötig. Da die EM schon nach vier Wochen wieder vorbei ist, dürfte das also zu keinerlei Problemen führen.

Um sich zwischen den Spielen der EM zu kräftigen, kann man in den größeren EM 2012 Austragungsstädten in Polen auf eine Vielzahl von Läden und Geschäften zurückgreifen. In der Regel haben die von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Es gibt auch Geschäfte, die rund um die Uhr für ihre Kunden da sind. Man kann davon ausgehen, dass die Zahl dieser Läden im EM-Jahr noch zunimmt. Schließlich versprechen viele angereiste Fans gute Umsätze. Ein wenig aufpassen sollte man, wenn man in Polen Taxis benutzt. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Anbieter, und nicht alle sind seriös. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, nutzt man am besten nur Angebote, bei denen die Fahrpreise offen ausgehängt sind. Um auf der sicheren Seite zu sein, kann man „Radio-Taxis“ anrufen. Sie gelten als seriös und befördern die Gäste zu recht günstigen Preisen.

Nicht das ganze Leben dreht sich um Fußball. Sogar während der Fußball-Europameisterschaft kommt es vor, dass man einmal etwas anderen unternehmen möchte. Polen bietet viele Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten, ganz besonders in den großen Städten. Da die EM im Sommer stattfindet, bietet sich ein Ausflug an einen der Ostseestrände an. Die Wasserqualität ist dort sehr gut, offizielle Strände mit Rettungsschwimmern sind gekennzeichnet. Wer ein Freund der Freikörperkultur ist, sollte sich damit in Polen lieber zurückhalten. Nacktbaden ist unüblich und wird in aller Regel nicht gern gesehen.

Ob es zu einem Badeerlebnis kommt, ist jedoch sowieso fraglich, denn die klimatischen Bedingungen in Polen sind sehr schwankend. Sowohl trockene und heiße Sommer als auch feuchte und kühle sind möglich. Wie es für die Zeit der EM aussieht, steht derzeit natürlich noch in den Sternen.