Archive for Dezember, 2010

Deutschland gehört nicht nur bei uns Deutschen zu den schönsten Urlaubsdestinationen der Welt. Weltstädte wie Berlin, Hamburg und München sprühen vor Charme und einer einmaligen Klasse aufgrund der seltenen Architektur und den historischen Ereignissen. Die Landschaften sind ebenso erste Sahne und durch die Vereinigung erfreut man sich unerschlossenen Nationalparkgebieten im Osten von Deutschland.

Nun kann man auf vielerlei Arten Deutschland bereisen. Mit dem Velo, natürlich dem Auto, man kann die Bahn in Anspruch nehmen oder zwischen den größeren Städten die Deutsche Lufthansa benutzen. Doch man kann auch Deutschland von oben aus dem Weidenkorb erleben: Ballonfahrten waren und sind weiterhin sehr beliebt, nicht nur in den klassischen Urlaubsregionen.

Vor allem in Bayern ist das Ballonfahren populär. Allen voran die Alpenregion mit seinen weißen Spitzen, den Seen und den Königsschlössern sind unter Ballonfahrern und Reisenden besonders beliebt. Aber auch eine Ballonfahrt über Augsburg, der 2000 Jahre alten Fuggerstadt, wird dem Gast einen besonderen Blick über die Altstadt gewähren.

Augsburg war schon immer etwas ganz besonderes für die Ballonfahrer. Schon früh starteten hier die ersten Ballone überhaupt. 1901 wurde dann der Freiballonverein Augsburg gegründet, kurz vorher sogar eine Ballonfabrik. Diese wurde bis zum Zweiten Weltkrieg die führende Fabrik für Ballone. 1935 gelang dem Schweizer Professor Piccard eine Weltrekordfahrt von Augsburg aus: Er stieg bis auf über 15.000 Meter hinauf.

Heute fährt man dagegen mit sehr sicheren Heißluftballonen. Vor allem in Bayern gibt es viele professionelle Anbieter, die Gäste im Weidenkorb transportieren. Beim Buchen einer Ballonfahrt sollte man deshalb darauf achten, ob das Unternehmen vom Luftfahrtbundesamt zertifiziert ist, wie viele Personen im Ballonkorb mitfahren und wie lange der Geschenkgutschein gültig ist.

Das gilt generell für alle Ballonfahrer in ganz Deutschland. Und natürlich sollte man eine ehrliche Antwort erwarten, wenn man fragt, wo der Startplatz liegt und wie lange gefahren werden kann. Oftmals dürfen nämlich die Ballonfahrer nicht direkt über die Großstädte – eventuell haben diese zu wenig Wind oder der nächste Verkehrsflugplatz verhindert, dass man mit einem Heissluftballon in der Nähe starten kann.

Wer nach Polen zur Fußball-Europameisterschaft 2012 reisen will, muss zunächst einmal nicht viel beachten. Zur Einreise genügt ein Personalausweis, Kinder unter 16 Jahren können auch mit einem Kinderausweis einreisen. Eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung wird erst ab einer Dauer von 90 Tagen nötig. Da die EM schon nach vier Wochen wieder vorbei ist, dürfte das also zu keinerlei Problemen führen.

Um sich zwischen den Spielen der EM zu kräftigen, kann man in den größeren EM 2012 Austragungsstädten in Polen auf eine Vielzahl von Läden und Geschäften zurückgreifen. In der Regel haben die von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Es gibt auch Geschäfte, die rund um die Uhr für ihre Kunden da sind. Man kann davon ausgehen, dass die Zahl dieser Läden im EM-Jahr noch zunimmt. Schließlich versprechen viele angereiste Fans gute Umsätze. Ein wenig aufpassen sollte man, wenn man in Polen Taxis benutzt. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Anbieter, und nicht alle sind seriös. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, nutzt man am besten nur Angebote, bei denen die Fahrpreise offen ausgehängt sind. Um auf der sicheren Seite zu sein, kann man „Radio-Taxis“ anrufen. Sie gelten als seriös und befördern die Gäste zu recht günstigen Preisen.

Nicht das ganze Leben dreht sich um Fußball. Sogar während der Fußball-Europameisterschaft kommt es vor, dass man einmal etwas anderen unternehmen möchte. Polen bietet viele Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten, ganz besonders in den großen Städten. Da die EM im Sommer stattfindet, bietet sich ein Ausflug an einen der Ostseestrände an. Die Wasserqualität ist dort sehr gut, offizielle Strände mit Rettungsschwimmern sind gekennzeichnet. Wer ein Freund der Freikörperkultur ist, sollte sich damit in Polen lieber zurückhalten. Nacktbaden ist unüblich und wird in aller Regel nicht gern gesehen.

Ob es zu einem Badeerlebnis kommt, ist jedoch sowieso fraglich, denn die klimatischen Bedingungen in Polen sind sehr schwankend. Sowohl trockene und heiße Sommer als auch feuchte und kühle sind möglich. Wie es für die Zeit der EM aussieht, steht derzeit natürlich noch in den Sternen.